Linux auf USB-Stick

Seit die USB 2.0 Version auf dem Markt ist und sich Daten über USB in sekundenschnelle übertragen lassen weiten sich die Einsatzgebiete der USB-Schnittstelle immer weiter aus und so gewinnen vor allem die USB-Sticks immer mehr an Beliebtheit. Klar, dass es hier nicht lange gedauert hat bis sich die Linux Live Versionen auch auf den Sticks wieder gefunden haben.

Ein USB-Stick ist sehr klein und kann daher bequem in der Hosentasche transportiert werden. Hinzu kommt, dass die Preise mittlerweile sehr niedrig sind (Ein USB-Stick mit 8 GB ist heute vereinzelt schon für nur 10,- EUR zu finden).

Ein Linux Live System auf dem kleinen Datenträger zu haben bedeutet, dass man an jedem Rechner mit USB-Schnittstelle sein eigenes Betriebssystem starten und verwenden kann. USB-Stick angestöpselt, PC eingeschaltet, im Bootmenü USB ausgewählt und schon startet die portable Linux-Distribution. Im Gegensatz zu den Live CDs/DVDs hat man hier den gravierenden Vorteil seine Daten, Konfigurationen und sonstigen Änderungen am direkt speichern und auch wieder mitnehmen zu können. Anders als bei den Live-CDs/DVDs blockiert man nicht das CD/DVD-Laufwerk und kann dieses für seine Arbeit mitverwenden.

Distributionen wie beispielsweise das ‘Damn Small Linux’ aber auch andere speziell für den USB-Stick abgestimmte Versionen lassen sich im Internet herunterladen und mit Hilfe einer Anleitung auf den USB-Stick installieren. Wem das zuviel Arbeit ist, der kann sich online auch nach fertigen Linux USB-Sticks umsehen und diese bestellen. Die Preise hierfür sind recht niedrig und bewegen sich im Moment so um die 10 EUR. Praktisch sind vor allem die angebotenen Notfall-Sticks, da diese speziell mit praktischen Tools zur Datenwiederherstellung oder Systemdiagnose ausgerüstet sind.


Datenrettung mit Linux Live Disk

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